Konturerfassung für Inline-Qualitätskontrollen

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Positionssensoren

Mit dem neuen PMD Profiler stellt ifm auf der Hannover Messe einen neuen Sensor zur Konturerfassung vor, der sich optimal für Aufgaben der Qualitätssicherung direkt im Prozess einsetzen lässt. Im Vergleich zu anderen Methoden ist der neue Kontursensor einfach einzurichten und unempfindlich gegenüber Störlicht.

Der PMD Profiler erkennt schnell und zuverlässig, ob ein Bauteil bereits bearbeitet wurde.

Der PMD Profiler arbeitet nach dem Triangulationsprinzip. Dabei projiziert der Sensor eine gerade Laserlinie auf die zu messende Oberfläche. Das Laserlicht wird reflektiert und vom Empfangselement (PMD-Chip) im Sensor erfasst. Durch einen Winkelversatz zwischen Projektionseinheit und Empfangselement kann der Kontursensor das Höhenprofil des Objekts erfassen. Der PMD Profiler misst in einem Bereich von 150 mm bis 300 mm. Die Proportionen des aufgenommenen Höhenprofils sind dabei unabhängig vom Abstand zwischen Sensor und Objekt. Dies vereinfacht die Ausrichtung und Positionierung des Sensors. Die Installation und Konfiguration des Sensors ist sehr einfach. Eine externe Beleuchtung ist genauso wenig erforderlich wie eine Abschirmung gegenüber Fremdlicht. Das Einlernen von Referenzobjekten erfolgt mittels der drei Tasten direkt durch das geführte Menü im Farbdisplay. Eine projizierte Hilfslinie erleichtert die Festlegung des passenden Bereichs auf dem Objekt. Sobald das Höhenprofil eines Referenzobjekts eingelernt wurde, können Objekte mit der eingelernten Kontur verglichen werden. Auf diese Weise lassen sich von Gutteilen abweichende Teile identifizieren. Diese Inline-Qualitätskontrolle verringert den Ausschuss, da Fehlerquellen schnell lokalisiert und behoben werden können. Gutteile werden direkt am Sensor über eine Schalt-LED signalisiert. Über IO-Link können weitergehende Informationen – beispielsweise die Ausschussrate und die erfassten Objektprofile – an übergeordnete Systeme übertragen werden.

Der PMD Profiler kommt typischerweise in Anwendungen in der Montage- und Handhabungstechnik zum Einsatz. Er prüft dabei nicht nur die Anwesenheit eines Objektes, sondern stellt fest, ob tatsächlich das vorgesehene Bauteil verwendet und korrekt montiert wurde. Dabei können auch Teile unterschieden werden, die sich nur minimal unterscheiden – etwa durch eine eingefräste Nut. Auch andere kleine Unterschiede erkennt der Sensor zuverlässig. So können zum Beispiel die korrekte Eindrehtiefe einer Schraube oder das Einrasten eines Verschlusses überprüft werden.

Über die ifm-Unternehmensgruppe

Messen, steuern, regeln und auswerten – wenn es um wegweisende Automatisierungs- und Digitalisierungstechnik geht, ist die ifm-Unternehmensgruppe der ideale Partner. Seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt ifm weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung. Als einer der Pioniere im Bereich Industrie 4.0 entwickelt und implementiert ifm ganzheitliche Lösungen für die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette «vom Sensor bis ins ERP». Heute zählt die in zweiter Generation familiengeführte ifm-Unternehmensgruppe mit rund 7000 Beschäftigten in 85 Ländern zu den weltweiten Branchenführern. Dabei vereint der Mittelstandskonzern die Internationalität und Innovationskraft einer wachsenden Unternehmensgruppe mit der Flexibilität und Kundennähe eines Mittelständlers.


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