Über 1000 Produkte und Dienstleistungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie
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Aggressive Reinigungsmittel und abrasive Lebensmittel stellen Anlagen und Maschinen auf eine harte Probe. Gehärteter, rostfreier Stahl vereint Vorteile in sich, die das Ausgangsmaterial nicht hat.

Das Verfahren HARD-INOX®-S ist in der Lage, Härte und Beständigkeit zu kombinieren.

Die Lebensmittel- und Getränkeherstellung stellt hohe Ansprüche an Maschinen, Prozesse, Produktion und Lagerung. Ein Aspekt tritt dabei besonders in den Vordergrund: Abrasive Medien wie Getreide, Zucker, Nüsse oder Schokolade verschleissen die Maschine. Kleine Kratzer, Risse oder Löcher sind optisch kaum zu erkennen, doch sie genügen Mikroorganismen als ideale Brutstätte.

Rostfreier Stahl

Damit korrosionsbedingte Schäden nicht auftreten, verwenden viele Betriebe Anlagen und Komponenten, die aus rostfreiem Stahl gefertigt sind. Je nach Anwendung kommen sogenannte Austenite (Chrom-Nickel-Stahl) in V2A- und V4A-Qualitäten zum Einsatz. Diese sind korrosionsbeständig, doch besitzen sie einen Nachteil: Ihre Oberfläche ist weich und entsprechend ungeeignet in abrasiven Umgebungen. Was also tun, wenn Anwendungen wie beispielsweise in der Schokoladenproduktion eine Kombination von Härte und Korrosionsbeständigkeit verlangen?

Stahl härten mit HARD-INOX®-S

Eine innovative Methode, die in vielen industriellen Anwendungen seit Jahren erprobt wurde, ist in der Lage, Härte und chemische Beständigkeit zu kombinieren und die Vorteile des Ausgangsstahls mit der gewünschten Zusatzfunktion auszustatten.

Das HARD-INOX®-S-Verfahren ist im Prinzip eine Art des Nitrierens, das bei relativ tiefen Temperaturen stattfindet. «Damit können wir austenitischen Werkstoffen, die von ihrer Struktur ‹butterweich›, aber korrosionsbeständig sind, eine harte Oberfläche verleihen. Die Korrosionsbeständigkeit bleibt erhalten, doch wir können gleichzeitig die Härte um das Drei- bis Sechsfache des Grundmaterials erhöhen», sagt der Experte.

Das Verfahren erzeugt eine Diffusionszone in der Oberfläche. Somit kann auch bei starker Belastung die harte Zone nicht «abplatzen», sondern ist ein untrennbarer Teil der Oberfläche.

Einsatz in der Praxis

Aufgrund der besonderen Eigenschaften der gehärteten Stähle ist ihr Einsatzgebiet gross. Zum Beispiel bei Ventilsystemen in Getränke-Abfüllanlagen sind gehärtete Werkstoffe dem Ausgangsmaterial weit überlegen. Ventile, Pumpen oder Dichtungsgehäuse aus gehärtetem Stahl sind bereits erfolgreich im Einsatz. Echte Praxistauglichkeit erlangt ein gehärteter, rostfreier Stahl erst, wenn er seine Korrosionsbeständigkeit nach dem Härten beibehält. Dies war bisher mit klassischen Verfahren im Allgemeinen nicht der Fall.

Patrick Margraf, Leiter Geschäftsentwicklung und Technik.

Seit mehr als 70 Jahren bietet die Härterei Gerster AG Wärmebehandlungen an. HARD-INOX®-S ist ein von Gerster entwickeltes Verfahren und wird für das Härten von nichtrostenden Stählen eingesetzt.

Härterei Gerster AG

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